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WHO ARE YOU THANKFUL FOR? ARE HUMANS FALLING BACK IN TIME OR RATHER BECOMING MACHINE-LIKE BEINGS?

München, Deutschland 2/24/2017


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What makes us humans special? The wise word wide web describes our most special features like this: ‚Humans are uniquely adept at utilizing systems of symbolic communication for self expression (…) (and) create complex social structures composed of many cooperating and competing groups.“ and says social norms form the basis of human society*. So what separates us from animals is the fact that we have these very distinct social skills such as empathy and moral consciousness; Us humans should be able to go beyond superficial things and onto caring behaviour. Eben the bible says: ‚Love thy neighbor as thy self‘. And I guess loving ones neighbor includes valuing them for who they are and for their very individual qualities.

So how come only very few people do that these days? That the caring doctor, the oveeerconscientious handyman and even the very own faithful partner are taken for granted and seen as something replaceable? 

That people just overlook those people’s special traits and that other human beings are treated like materialistic things or should just fulfill certain purposes just like machines: Everyone’s got a doctor and that yours even is interested in your personal story is self-evident. Having a man/woman by your side is something natural and that he or she cooks for you all the time and doesn’t meet a bunch of other women/men behind your back is cool and all but nothing special at all. Where has the gratitude and appreciation gone these days? Whenever the postman doesn’t ring your bell everyone’s got to know about that unreliable person but hardly anyone thinks about their neighbor who always stores your parcels for you when you’re really not at home. Hardly anyone would go up to their neighbor and thank them with a chocolate bar or something. I mean someone’s gotta accept those parcels anyway, it’s not a big deal right?

It takes so little to show some appreciation but yet only few people do that nowadays. Even though it’s not ‚cool‘ at all to be this superficial and to never tell the people around you what value most about them. No, it’s not cool but stupid and sad. Because those who cannot even appreciate the little things in life will never be able to fully enjoy the big ones. I especially saw people who never had to go through any rough patches in life and who even as a child got everything they wanted go with this ‚I-can-have-everything-I-want-always-and-wherever-attitude‘ though life and apparently also transferring this principal to the people around themselves. Now combine this behavior with the huge variety of possibilities and the fast pace of the 21st century and what we get is a throwback to the early stadium of homo sapiens or maybe we’re actually going way further into the future where there’s this synthesis from humans to machines?! Either way no development to be proud of.

So today’s post is (hopefully) not only making you think about this topic but is also pandering to our behavior towards other people. Stop going through the world blind-folded, open your eyes and see the qualities of everyone around you. And be thankful for them. Who knows, if you value your baker around the corner a bit more you might even get your next order with a discount. And if you on the other hand don’t value your partner enough he might be gone by the end of the week. Well okay, that thing with the bread might not actually come true but you get my point! 

Just try it for once and you’ll see it even makes you feel better about yourself immediately. And I am not only talking to you but am taking this advice myself, too. I for example started by sending my mother a thank-you-card and gave the maintenance man some chocolate for always accepting my own parcels whenever I’m not home. Because at the end of the day I think karma is a real thing and you attract what you put out. I guess the caption of yesterday’s Instagram pic actually describes all of this perfectly well: ‚Be the energy you want to attract.‘



🇩🇪

Was unterscheidet uns Menschen von den Tieren? Das weise World Wide Web definiert die Eigenschaften des Menschen so: „Charakterisitisch für den Menschen ist, (…) dass er auf mitmenschliche Zuwendung (…) angewiesen ist (…), besondere geistige Anlagen besitzt und besondere kulturelle und soziale Bindungen eingeht.“*. Was uns also vom Tierreich unterscheidet ist unsere stark ausgeprägte Fähigkeit zum moralischen Handeln und der Entwicklung von Empathie; Wir sollten über oberflächliche Gegebenheiten hinaus mitmenschlich handeln können: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ meint auch die Bibel. Zur Nächstenliebe gehört es wohl auch, Menschen für das zu schätzen, was sie sind - Für ihre ganz individuellen Charakterzüge und Fertigkeiten. 

Wie kann es also sein, dass das heutzutage nur noch die Wenigsten tun? Dass der mitfühlende Arzt, der besonders bemühte Handwerker oder selbst der eigene, zuverlässige Partner als selbstverständlich und austauschbar betrachtet werden? 

Dass über die Besonderheiten des Einzelnen hinweg gesehen wird und der Mensch, wie eine Maschine oder ein materielles Gut, nur noch Mittel zum Zweck ist: Einen Arzt hat man eben und dass sich der auch noch für die eigene Lebensgeschichte interessiert ist ja normal. Eine(n) Mann/Frau hat man halt an seiner Seite und dass er/sie für einen kocht und auch noch treu ist, ist ja cool, aber sicherlich nichts Außergewöhnliches. Wo bleibt die Dankbarkeit in der heutigen Zeit? Wenn DHL wieder mal wieder nicht klingelt, soll es gleich Jeder erfahren, aber kaum jemand ist mehr für den Nachbar dankbar, der die Pakete immer wieder annimmt, wenn man tatsächlich mal nicht zu Hause ist. Kaum jemand würde auf die Idee kommen, dieser verlässlichen Person von Nebenan als Dankeschön mal eine Tafel Schokolade vorbei zu bringen, denn irgendjemand muss die Päckchen ja annehmen, ist ja nichts Besonderes.

Es verlangt einem selbst so wenig ab, Dankbarkeit zu zeigen und einen Menschen wissen zu lassen, was man an ihm schätzt, aber dennoch scheint das heutzutage ein „Big Deal“ geworden zu sein. Dabei ist es absolut nicht „cool“ so oberflächlich zu agieren. Nein, es ist bedauerlich und schwach, denn wer sich nicht auch an den kleinen Dingen des Leben erfreuen kann, wird „Großes“ niemals voll und ganz genießen können. Gerade Menschen, die es immer besonders einfach im Leben hatten, von klein auf alles bekamen, was sie wollten, scheinen dieses „Ich-kann-alles-haben-was-ich-will-Immer-und-Überall-Prinzip“ auch auf Zwischenmenschliches zu übertragen. Gepaart mit dem tatsächlich überwältigenden Angebot und der Schnelllebigkeit des 21. Jahrhunderts, fällt die hohe Entwicklung des Homo Sapiens scheinbar zurück in ihr Anfangsstadion oder vielleicht eher weit voraus, in eine Synthese von Mensch zu Maschine? So oder so meiner Meinung nach kein erstrebenswerter Zustand.

Ich appelliere mit diesem Post heute also an euch, nicht blind durch die Welt zu gehen, denn meiner Meinung nach ist Karma ein „echtes“ Ding. Schätzt man zum Beispiel den Bäcker um die Ecke, bekommt man nächstes Mal vielleicht sogar die Brötchen zum halben Preis und schätzt man  seinen Partner wiederum zu wenig, ist dieser in ein Paar Wochen sogar vielleicht gar nicht mehr da. Denn ich denke schlussendlich kommt das zu einem zurück, was man ausstrahlt. Vielleicht passiert das mit den Brötchen auch nicht, aber you get my point!



Somit will ich euch heute nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern auch dazu auffordern selbst ein bisschen mehr Dankbarkeit für die Menschen um euch herum zu zeigen. Und dabei lasse ich mich selbst nicht außenvor; Ich habe zum Beispiel mal damit begonnen, meiner Mutter eine Dankeschön-Karte zu schicken und meinem Hausmeister, der immer so freundlich ist und meine eigenen Pakete entgegennimmt, eine Packung „Merci“ vorbeizubringen. Und ich sage euch eins: Das tut tatsächlich auch der eigenen Seele gut! Also abschließend sage ich es vielleicht am besten mit den Worten meines gestrigen Instagram-Posts: „Be the energy you want to attract.“



send your questions, suggestions & more to: column@selinmina.com


*source: https://en.wikipedia.org/wiki/Human

Kommentare

  1. Danke für den guten Denkanstoss.
    Du hast vollkommen recht unsere Welt wird immer egoistischer, schade!
    Ich habe vor einiger Zeit damit angefangen wenn mir etwas positiv auffällt dies auch der betreffenden Person mitzuteilen, als es mir nur zu denken und ganz tolle Erfahrungen damit gemacht.
    Ein kleiner Anfang aber immerhin.
    Liebe Grüße
    Sassi

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  2. I really love this blog post. I think it is incredibly important to be thankful for everything and everyone around you. Appreciate every person and every second of your life. It might not be there tomorrow.
    https://yukovablog.co.uk/

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