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TEHERAN IMPRESSIONS - GOLESTAN PALACE, GRAND BAZAAR & MORE

5/17/2017





The Orient: gold, rugs and haggling till you drop. Keywords that definitely suit Tehran, a city of controversies. From the poor to the rich, from magnificence to penny-pinching. So today I’m taking you on a little sightseeing-tour through the center of the city, talking about two of the major spots in Tehran: Golestan Palace and Tehran’s Grand Bazaar.

Orient: Gold, Teppiche und Handeln was das Zeug hält. Stichworte, die sich definitiv auf Teheran übertragen lassen, die Stadt der Kontroversen - Zwischen Arm und Reich, Prunk und Pfennigfuchserei. Heute nehme ich euch wie bereits angekündigt auf eine kleine Sightseeing-Tour durch den innersten Kern Teherans mit. Heute dreht sich alles um das Zentrum und die mit bekanntesten Spots der Stadt: den Golestanpalast und Teheran’s großen Basar. 



Golestan Palace






When we planned our sightseeing trip through the city we decided to visit the palace and the bazaar on the same ay as they’re both located in district 12 in the city center. Only very few minutes by foot separate the beautiful palace from the world’s biggest bazaar. But first things first: Golestan Palace.

Golestan Palace is one of the oldest buildings in Tehran and used to be the seat of government of the Qajar family back in the 18th century. It’s separated into eight key palace structures which are now being used as museums. In one of them you can for example look at all the services the former residents received as gifts from all around the globe, such as colorful plates from China or France.  Another part of the complex shows all the actual rooms of the palace with all their beautiful chandeliers and mirrored walls. Apart from the fascinating rooms and halls there’s a huge garden surrounding the palace. Here you can find amazing wall tiles with colorful patterns, massive statues and a beautiful little café where visitors can enjoy a hot cup of chai. All in all one of the most impressive places I’ve ever been to.

Bereits zu Beginn des Tages planten wir den Palast und den Basar nacheinander zu besichtigen, da diese praktischerweise ziemlich genau nebeneinander im Bezirk 12 im Zentrum der Stadt liegen. Nur einige Minuten Fußweg trennen den prunkvollen Palast und den weltweit größten Basar seiner Art. Aber first things first: Golestan Palace.

Der Golestanpalast zählt zu einem der Ältesten Palast-Komplexe Teheran und galt als Regierungssitz der Kaischaren-Familie im 18ten Jahrhundert. Er besteht insgesamt aus acht Teilen, die mittlerweile als eine Art Museum dienen. Hier lassen sich die unterschiedlichsten Erinnerungsstücke der Kadscharen-Ära finden. So ist in einer der Hallen beispielsweise all das Geschirr ausgestellt, dass den ehemaligen Residenten des Palasts geschenkt wurde. Hier finden sich Services aus verschiedensten Ländern - von China bis Frankreich und wieder zurück - bunt bemalt und jedes auf seine Art ein Unikat. Andere Abteile zeigen die prächtigen Gemächer ausgestattet mit gefühlt (und vielleicht sogar tatsächlich?) tausenden Spiegeln und Kronleuchter. Neben den Innenräumen fasziniert auch der große Garten des Palasts: Bunte Fliesen, mächtige Statuen und ein kleines gemütliches Café, das zu der ein oder andere Tasse Chai einlädt. Alles in Allem mit Sicherheit einer der beeindruckendsten Orte, die ich bisher besuchen durfte.








Grand Bazaar










And then there’s Tehran’s Grand Bazaar almost right next to Golestan Palace with all its shops and vendors. People already told me that the bazaar was so big it was impossible to see all the shops, even if you spent a year walking around it. But still the picture I painted in my head ended up being completely different from what I had imagined. When I thought of the word ‚bazaar‘ I kind of thought of a bigger version of a German flee market and thought you could stroll around all relaxed. But when I was there I quickly realized that it was more than just a nice sight for tourists; In fact it’s probably THE most important trading locations in the city and even country. It’s where merchandisers and designers buy their fabrics and where important deals are being made behind closed doors. Only the creme de la creme makes it here and those who already found their spot there mostly aren’t planning on leaving so soon. So even finding a spot for your new business practically is impossible. Plan on spending a six-figure-number even for the smallest shops there.

Another bubble popped when a boy almost smashed his cart in the back of my knee while I was ‚strolling around‘. I painfully had to realize that the bazaar definitely is no place for relaxation and comfy strolls because if you don’t run around like a crazy person yourself and don’t watch out for yourself someone will run you over in no time. And although I cursed and yelled when that first happened I couldn’t really stay mad at them. I mean if you think about it tourists really just intervene in the indigenous’ working space there and also mostly it’s some poor teenage boys trying to make a living off of these hard jobs at the bazaar. So no wonder there isn’t any time for extra thoughtfulness towards Petra and Hans on their adventure trip through the middle east. Still it’s worth the visit and there’s nothing that can’t be found there. Fruits, rugs and even slippers in all shapes and colors. And especially if you’re looking for exotic spices it’s the place to go.

In unmittelbarer Nähe befindet sich auch schon Teheran’s großer Basar mit all seinen Geschäften und Händlern. Bereits vor meinem Besuch erzählten mir einige Einheimische immer wieder, dass der Basar wohl so groß sei, dass man ihn selbst in einem Jahr nicht komplett ablaufen könnte, aber trotzdem stellte ich ihn mir Anfangs irgendwie ganz anders vor, als er tatsächlich war. Während ich bei dem Wort „Basar“ irgendwie an eine große Version eines Flohmarkts dachte und davon ausging, dass man hier sicher gemütlich durch schlendern könnte, sah die Realität nämlich ganz anders aus. Schnell merkte ich, dass der Basar in Teheran nicht nur eine nette Sehenswürdigkeit, sondern für die Einheimischen ein extrem wichtiger Handelsknoten ist. Denn fast alles was mit Einkauf und Verkauf zu tun hat, spielt sich hier ab. Hier kaufen große Kleidungshersteller ihre Stoffe, hier werden hinter geschlossenen Türen wichtige Deals geschlossen und es etabliert sich nur die Creme de la creme der Händler und Unternehmer. Wer hier einmal eingesessen ist, verschwindet so schnell auch nicht mehr; Hier überhaupt einen leeren Spot für seinen Laden zu finden ist somit mittlerweile so gut wie unmöglich. Selbst die Preise für einen 5 Quadratmeter-Laden bewegen sich inzwischen teilweise im 6-Stelligen Bereich. 

Auch das Tempo überholte meine „Schlender-Fantasien“ schnell. Spätestens, als ein Junge mit vollbeladenem Karren meine Kniekehle nur knapp misste, war mir bewusst, dass es auf dem Basar nicht gerade ratsam ist, es mal mit Gemütlichkeit zu versuchen. Denn wer hier nicht selbst wie von der Tarantel gestochen durch die engen Gänge schwirrt, wird schnell und rücksichtslos überrannt. Aber trotz anfänglichem Fluchen kann man es ihnen nicht mal so wirklich übel nehmen, denn schließlich dringt man als Touri hier in das Arbeitsfeld der Einheimischen ein und noch dazu bewegen sich diese etwas zu flinken Kerlchen mit ihren Karren meist in einer Altersspanne von 13 bis 18 und versuchen schlichtweg mit harter Arbeit ihr Leben zu finanzieren. Da ist eben keine Zeit für besondere Rücksichtnahme auf Petra und Hans auf Abenteuer-Reise durch den mittleren Osten. Dennoch lohnt sich ein Besuch des Grand Bazaar in jedem Fall, denn hier gibt es nichts, das es nicht gibt. Von Obst, über Orientteppiche, bis hin zu Schlappen in allen Farben und Formen. Vor allem wer hier seinen Gewürzschrank neu befallen will, ist gut versorgt, denn kaum irgendwo lassen sich so viele verschiedene frische und qualitativ hochwertige Kräuter und Co. finden wie dort.



some of the guys who almost ran me over


streets of Tehran






Holy Shrine of Emam Khomeini




The last sight I want to talk about in today’s post is the holy shrine of Emam Khomeini. (It’s not really located somewhere near to the other two sights but we’ll just ignore that fact for now.) The shrine holds the grave of Ajatollah Ruhollah Khomeini, his wife and one of his sons. The construction began after his death in 1989 and is still going on to this point. It’s definitely a must-see for tourists because of all it’s beautiful decor elements but it’s not really a favored place for the indigenous, as it’s their money being processed in all those pretty ceilings and walls. Nevertheless it’s an interesting place to see and for some people on the go even a place to crash at in between journeys. 


Als letzte Sehenswürdigkeit möchte ich in diesem Post noch das berühmte Mausoleum des Emam  Khomeini miteinbeziehen. (Strenggenommen liegt das Mausoleum nicht wirklich in der Nähe vom Golestanpalast und dem Basar aber darüber blicken wir jetzt mal hinweg.) Das Mausoleum beherbergt das Grab des Ajatollah Ruhollah Khomeini, seiner Ehefrau und eines seiner Söhne. der Bau der Gedenkstätte startete nach Khomeini’s Tod im Jahr 1989 und ist bis heute noch nicht komplett abgeschlossen. Wenngleich dieser Ort für Touristen aufgrund seiner eindrucksvollen Bauelemente und Details meiner Meinung nach ein absolutes Must-See ist, sind viele Einheimischen nicht allzu gut darauf zu sprechen, denn wie so oft steckt in der schönen Dekor leider das Geld der einfachen Bürger. Nichtsdestotrotz interessant und schön anzusehen.Vor dem Mausoleum crashen übrigens auch oft Leute auf der Durchreise (siehe Zelte).





Kommentare

  1. Was für beeindruckende Bilder vom Golestanpalast und dem Basar. Wunderschön finde ich die Eindrücke vom Mausoleum. Wirklich schöne Plätze die du dort in Teheran besucht hast.
    Beste Grüße
    Marcel
    www.marsilicious.com

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  2. Wow, wirklich sehr schöne Bilder und Impressionen.
    Das Mausoleum ist ja wirklich sehr eindrucksvoll und moderner als ich erwartet hätte.
    Die bunten Bilder vom Basar find ich besonders schön, erinnert mich ein bisschen an den großen Basar in Istanbul auf dem ich vor Jahren mal war.
    Liebe Grüße
    Sassi

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